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wurde Felldorf erstmals als ,,Veldorf" urkundlich erwähnt. Als erste Ortsherrschaft
nannte sich die niederadlige Familie Megenzer seit dem 14. Jahrhundert nach
dem Flecken und tat es bis 1695. In diesem Jahr starb der letzte männliche Nachkomme.
Da hatten sich aber die Wege der Megenzer und der Felldorfer längst getrennt.
Über verschiedene Stationen war der Flecken ab 1414/1433 im Besitz der Linie Ow-Felldorf und wurde bis 1805 - dem Jahr des Übergangs an das Königreich Württemberg - gemeinsam verwaltet mit Ahldorf (heute Teilort von Horb) und Gut Neuhaus.
Von großer wirtschaftlicher Bedeutung für das ganze Dorf war die herrschaftliche Mühle an der Eyach, die Honor von Ow 1810 wegen Baufälligkeit neu errichten ließ. Gezwungenermaßen, wohlgemerkt, denn der Status der ,,Bannmühle" verlieh dem frühen Wirtschaftsstandort jahrhundertelang eine Monopolstellung. Dann verwaisten die drei Mahlgänge, Gerbgang und Gipsstampfe, Ölmühle und Hanfreibe der Honorsmühle. In den letzten Jahren ihrer nunmehr stillen Existenz wurde die Mühle überhaupt nicht mehr genutzt - und schließlich abgebrochen.
